Fußgängerzone in Böblingen umgestaltet

Schritt für Schritt zur Stadterneuerung

Anfang Mai 2015 wurde die renovierte Böblinger Fußgängerzone nach 14 Monaten Bauzeit festlich eingeweiht. Die Idee hinter der Umgestaltung war, die Bahnhofsstraße in eine verkehrsberuhigte Zone zu verwandeln. Die damit entstandene Neue Meile besteht größtenteils aus frisch verlegten Bodenplatten, die von europäischen Granitsteinbrüchen kommen und von Besco, Berliner Steincontor, geliefert wurden.

 Um die Innenstadt Böblingens weiterzuentwickeln, wurde vor drei Jahren ein umfassender Sanierungsplan beschlossen. Hauptziel war es dabei, den eigenständigen Charakter mit dem historischen, mittelalterlichen Stadtkern und der Unterstadt als Geschäftsviertel bestmöglich zu erhalten. Die Bürgermeisterin von Böblingen, Christine Kraayvanger, freut sich über die verschiedenen, gelungenen Maßnahmen, wie etwa die neu geschaffene Flaniermeile: „Das Eröffnungsfest der Fußgängerzone hat enormes Interesse geweckt und viel Zustimmung erfahren. Besonders schön fand ich neben den zahlreichen Aktionen und kulinarischen Angeboten, dass die Fontäne des Brunnens auf dem Elbenplatz erstmals zu den Eröffnungsklängen des Orchesters in die Luft gesprudelt ist. Die neuen Bodenplatten aus Belgrano-Granit sind praktisch und in ihrer lebendigen Farbigkeit hochwertig zugleich. Schritt für Schritt wird die Innenstadt attraktiver werden. So kommt unsere Stadtentwicklung vorwärts.“

Früher wurde der Bahnhofsvorplatz in Böblingen vor allem von Fahrzeugen dominiert. Nun ist die Fußgängerzone mit Pflastersteinen ein angenehmer Ruhepunkt. Ein Kreisverkehr am Ende der verkleinerten Einfahrtstraße lenkt die ankommenden Pkws. Fast 400 Meter autofreie Zone laden Passanten ab dem Bahnhof bis hin zum Elbenplatz zum entspannten Schlendern ein. Dort lockern Bänke, Fahrradbügel und Wasserspiele die Flaniermeile auf. Die neue Böblinger Fußgängerzone setzt sich aus unterschiedlichen Steinformaten zusammen. Diese ergeben ein unregelmäßiges Pixelmuster. Die Granitsteine wurden auf eine Drainbeton-Tragschicht mit einem allseitigen Fugenstab zur optimalen Kraftverteilung verlegt. Im beigefarbenen Boden akzentuieren Ebenen mit höherem Grauanteil die Aufenthaltsbereiche unter den Bäumen.

Ein Großteil der Baumaßnahmen in der Fußgängerzone wurde mit Belgrano-Granit von Besco umgesetzt. Das beauftragte Wiener Landschaftsarchitekturbüro bauchplan hatte den Steinlieferanten bei den kommunalen Entscheidern ins Gespräch gebracht. Denn die Produkte des Berliner Unternehmens passten am besten zu den Anforderungen der Stadt. Der zuständige Architekt Rupert Halbartschlager, Büroleiter und Mitinhaber von bauchplan Wien, stellte den städtischen Planern die Steine vor. Der europäische Naturstein von Besco hat „aus ästhetischen Aspekten, ethischen Überlegungen und funktionalen Kriterien die hohen Ansprüche für die Gestaltung der Neuen Meile Böblingen am besten erfüllt”, kommentiert Tobias Baldauf, Gründer und Mitinhaber von bauchplan, die Entscheidung.

Insgesamt lieferte Besco rund 15.000 Quadratmeter Granitplatten in einer Stärke von 16 Zentimetern. Das entspricht ungefähr 7.000 Tonnen Granit-Fertigware. Die Produktion und Lieferung der Stücke erfolgte just in time, sodass keinerlei Verzögerungen oder Wartezeiten entstanden. Grund zur Freude für die Verantwortlichen bei Besco: Auch für den nächsten bevorstehenden Bauabschnitt in Böblingen, der Neugestaltung der Olga- und Wilhelmstraße, haben sie den Zuschlag erhalten.

Projektdetails:

Landschaftsarchitekturbüro: bauchplan Wien

Bauausführung: März bis Oktober 2014 (Lieferung) /

                          Februar 2014 bis April 2015 (Bau)

Bauherr: Stadt Böblingen

Steinlieferant: Berliner Steincontor GmbH (Besco)

Lieferumfang: ca.15.000 m² Belgrano-Natursteine

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Bildunterschriften:

Bild 1: Auch am Böblinger Bahnhof fiel die Entscheidung auf Belgrano-Granit. Insgesamt lieferte Besco rund 15.000 Quadratmeter Natursteinplatten.

Bild 2: Das zuständige Landschaftsarchitekturbüro bauchplan aus Wien empfahl, zur Umgestaltung Bodenplatten aus europäischem Belgrano-Granit einzusetzen.

Bild 3: Das gewollt unregelmäßige Pixelmuster der Besco-Pflastersteine bringt optische Leichtigkeit in die Böblinger Fußgängerzone.

Bild 4: Passanten genießen eine Kaffeepause in der komplett umgestalteten, verkehrsberuhigten Fußgängerzone in Böblingen. Neben den neuen Bodenplatten ließ die Stadt auch futuristische, weiße Lampen installieren.