Fußgängerzone in Böblingen fertiggestellt

Viel Grund zum Feiern auf neuer Meile

Die Böblinger Fußgängerzone trägt ein neues Kleid. Anfang Mai 2015 wurde die umgestaltete Flaniermeile festlich eingeweiht. Die Planer der Stadt entschieden, dass die neuen Bodenplatten aus europäischem Granitstein, der funktional und ästhetisch ist, von fairer Produktion kommen sollten.

Früher war der Bahnhofsvorplatz in Böblingen optisch vor allem von Autos dominiert, nun ist die Fußgängerzone mit Pflastersteinen ein angenehmer Ruhepunkt für die Augen. Ein Kreisverkehr am Ende der verkleinerten Einfahrtstraße lenkt jetzt die ankommenden Pkws. Fast 400 Meter autofreie Zone laden Passanten ab dem Bahnhof über die Olgastraße bis hin zum Elbenplatz zum entspannten Schlendern ein. Dort lockern neben den Bänken und Fahrradbügeln auch Wasserspiele die Flaniermeile auf. Die neue Böblinger Fußgängerzone setzt sich aus unterschiedlichen Steinformaten zusammen, die ein unregelmäßiges Pixelmuster ergeben. Die Granitsteine wurden dabei auf eine Drainbeton-Tragschicht mit einem allseitigen Fugenstab zur optimalen Kraftverteilung verlegt. Im beigefarbenen Boden akzentuieren Wolken mit höherem Grauanteil die Aufenthaltsbereiche unter den Bäumen.

Um die ganze Innenstadt Böblingens weiterzuentwickeln, wurde ein umfassender Sanierungsplan beschlossen. Hauptziel war es dabei, den eigenständigen Charakter mit dem historischen, mittelalterlichen Stadtkern und der Unterstadt als Geschäftsviertel bestmöglich zu erhalten. Die Bürgermeisterin von Böblingen, Christine Kraayvanger, freut sich über die verschiedenen, gelungenen Maßnahmen der Stadterneuerung, wie die sanierte Flaniermeile: „Das Eröffnungsfest der Fußgängerzone hat enormes Interesse geweckt und viel Zustimmung erfahren. Der neue Natursteinbelag aus Granit von BESCO ist praktisch und in seiner lebendigen Farbigkeit hochwertig zugleich. Schritt für Schritt wird unsere Innenstadt attraktiver werden. So kommt unsere Stadtentwicklung vorwärts.“

Ein Großteil der Baumaßnahmen in der Fußgängerzone wurde mit Belgrano-Granit von BESCO umgesetzt. Das Wiener Landschaftsarchitekturbüro bauchplan hatte den Steinlieferanten bei den kommunalen Entscheidern ins Gespräch gebracht. Denn die Produkte des Berliner Unternehmens passten am besten zu den gestalterischen Vorstellungen der Stadt. Der zuständige Architekt, Rupert Halbartschlager, stellte den städtischen Planern die Steine vor. Hierzu wurde eine Bemusterung der Selektion und der Anbieter durchgeführt. Der europäische Naturstein von Besco hat „aus ästhetischen Aspekten, ethischen Überlegungen und funktionalen Kriterien die hohen Ansprüche für die Gestaltung der Neuen Meile Böblingen am besten erfüllt”, kommentiert Tobias Baldauf von bauchplan die Entscheidung.

Insgesamt lieferte BESCO rund 15.000 Quadratmeter Granitplatten in einer Stärke von 16 Zentimetern. Das entspricht ungefähr 7.000 Tonnen Granit-Fertigware. Die Produktion und Lieferung der Stücke erfolgte just in time, sodass keinerlei Verzögerungen oder Wartezeiten entstanden. Grund zur Freude für die Verantwortlichen bei BESCO: Auch für den nächsten bevorstehenden Bauabschnitt in Böblingen haben sie bereits den Zuschlag erhalten.

Projektdetails:

Architektenbüro: bauchplan Wien

Bauausführung: März bis Oktober 2014 (Lieferung) /

                          Februar 2014 bis April 2015 (Bau)

Bauherr: Stadt Böblingen

Steinlieferant: Berliner Steincontor GmbH (BESCO)

Lieferumfang: ca.15.000m² Belgrano-Natursteine

Baukosten: 6,7 Millionen 

 

Bildunterschriften:

Bild 1: as gewollt unregelmäßige Pixelmuster der Besco-Pflastersteine lockert die Böblinger Fußgängerzone optisch auf.

Bild 2: Auch am Böblinger Bahnhof kam Belgrano-Granit zum Einsatz. Insgesamt wurden rund 15.000 Quadratmeter Natursteinplatten von Besco geliefert.

Bild 3: Das zuständige Landschaftsarchitekturbüro bauchplan Wien empfahl zur Umgestaltung, Bodenplatten aus europäischem Belgrano-Granit zu verwenden.

Bild 4: Passanten genießen eine Kaffeepause in der frisch sanierten, verkehrsberuhigten Fußgängerzone in Böblingen. Neben den neuen Bodenplatten ließ die Stadt auch futuristische, weiße Lampen installieren.

Bild 5: Das Ende der Fußgängerzone markiert der Elbenplatz. Dort laden Wasserspiele, die aus 25 Düsen sprudeln, Groß und Klein zum Verweilen ein.

Bilder: Besco