Böblingen macht die Innenstadt fußgängerfreundlich

Flanieren erwünscht

Die Böblinger Innenstadtsanierung ist in vollem Gange. Jetzt ist der erste Bauabschnitt fertig. Die Stadt zeigt sich mit neuem Gesicht und größerer Lebensqualität. Für den Ausbau der Fußgängerzone griffen die Planer auf Belgrano-Granit zurück. Qualität, Service und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis waren am Ende ausschlaggebend.

Böblingen besitzt als große Kreisstadt rund 45.000 Einwohner. Der kleine Ort in der Nähe von Stuttgart gliedert sich in einen inneren Bereich mit drei Zonen. Dazu gehören die Altstadt, die Unterstadt und der Stadtgarten. Dagersheim ist als eingegliederter Stadtteil später dazugekommen. Um die ganze Innenstadt weiterzuentwickeln, wurde ein umfassender Sanierungsplan beschlossen. Hauptziel war es dabei, den eigenständigen Charakter mit dem historischen, mittelalterlichen Stadtkern und der Unterstadt als Geschäftsviertel bestmöglich zu erhalten. Bis 2015 sollen alle kommunalen und privaten Baumaßnahmen, die mit dem Projekt einhergehen, abgeschlossen sein.

In einem ersten Bauabschnitt wurde die Wolfgang-Brumme-Allee umgestaltet. Ein Kreisverkehr am Ende der verkleinerten Einfahrtstraße lenkt die ankommenden PKWs. Dafür ist nun mehr Platz für den Bürger. Gestaltungselemente und Grünflächen laden Fußgänger zum Verweilen ein und bringen der Innenstadt mehr Lebensqualität. Auch die gesamte Talstraße hat man erneuert.

Ein Großteil der Baumaßnahmen wurde mit Belgrano-Granit von Besco umgesetzt. Das Wiener Landschaftsarchitekturbüro bauchplan hatte den Steinlieferanten bei den kommunalen Entscheidern ins Gespräch gebracht. Denn die Produkte des Berliner Unternehmens passten am besten zu den gestalterischen Vorstellungen der Stadt. Nach einer Vorauswahl stellte der zuständige Architekt Rupert Halbartschlager die Steine den städtischen Planern vor. Hierzu wurde eine Bemusterung der Selektion und der Anbieter durchgeführt. Der iberische Naturstein von Besco hat “aus ästhetischen Aspekten, ethischen Überlegungen und funktionalen Kriterien die hohen Ansprüche für die Gestaltung der Neuen Meile Böblingen am besten erfüllt”, kommentiert Tobias Baldauf von bauchplan die Entscheidung. Nach dem Entschluss des Gemeinderates ging es dann in die Bauphase.

Der neue Böblinger Stadtboden setzt sich nun als changierendes Pixelparkett aus unterschiedlichen Formaten zusammen. Die Steine wurden dabei auf eine Drainbeton-Tragschicht mit einem allseitigen Fugenstab zur optimalen Kraftverteilung verlegt. Im beigefarbenen Boden akzentuieren Wolken mit höherem Grauanteil die Aufenthaltsbereiche unter den Bäumen. Ankersteine bilden optische Ruhepunkte im Bereich des Stadtmobiliars. Sie sind durch unterschiedliche, teils abgedeckte Betonfundamente versetzbar, sodass Bänke, Sitzholme oder Fahrradtheken je nach Bedarf arrangiert werden können.

Insgesamt liefert Besco rund 15.000 Quadratmeter Granitplatten in einer Stärke von 16 Zentimetern. Das entspricht ungefähr 7.000 Tonnen Granit-Fertigware. Die Produktion und Lieferung der Stücke erfolgte just in time, sodass keinerlei Verzögerungen oder Wartezeiten entstanden. Kunden können sowohl Steine in der gewohnten Belgrano-Qualität aus Asien, als auch auf Wunsch aus dem europäischen Ausland oder Deutschland ordern. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Wünschen wird durch das Natursteinangebot des Berliner Unternehmens abgedeckt.

Für alle Belgrano-Produkte gilt, dass sie einer Qualitätsprüfung in Deutschland unterzogen werden. Die von Besco ausgewählten Fabriken werden begleitet und durch eigene Inspektionsteams kontrolliert. Auf Wunsch können die Steine zusätzlich mit dem Siegel von WIN WIN Fairstone versehen werden. Die Zertifizierung sichert die Einhaltung europäischer Standards in Sachen Arbeitsbedingungen und Sicherheitsmaßnahmen bei der Produktion. So können Kunden sicher sein, dass der gelieferte Stein nicht nur über die gewünschte Qualität verfügt, sondern auch ethische Normen erfüllt.

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Bildunterschriften:

Bild 1: Mit einem groß angelegten Bauprojekt hat sich die Stadt Böblingen dazu entschlossen, die Innenstadt für Einwohner attraktiver zu gestalten.

Bild 2: Am Bahnhof kam Belgrano-Granit zum Einsatz. Insgesamt werden rund 7.000 Tonnen Stein geliefert.

Bild 3: Die europäischen Produkte wurden durch Besco just in time geliefert. Bauverzögerungen werden so bestmöglich ausgeschlossen.

Bild 4: Ästhetische Aspekte und funktionale Gründe haben am Ende für den Belgrano-Granit von Besco gesprochen.

Bilder: Besco